Handbike fahren, das ist wie Fahrrad fahren mit den Händen. Die Kraft wird über Kurbeln auf eine Gangschaltung und dann per Kette auf das vordere Antriebsrad übertragen. Häufig sind Kettenschaltungen, wie sie an Sport- und Rennrädern zu finden sind, eingesetzt.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Vorspannbike und Rennbike.
Das Vorspannbike kann ein normaler Rollstuhl sein, an den mit wenigen Handgriffen ein drittes, vorgelagertes, über Kette angetriebenes Rad montiert wird. Das Vorspannbike ist gut für den Breitensport oder Radtouren einsetzbar. Nach Abnahme des vorgelagerten Antriebsrades ist man mit dem Rollstuhl wieder ganz normal mobil.
Die Rennbikes werden in Liegeposition oder in knieender Position gefahren.
Hier Ralf in seinem Rennbike, knieend gefahren.
Hier Olaf in seinem Rennbike, dieses wird liegend gefahren.

Diese, für den intensiveren Sport verwendeten Rennbikes, sind ein Sportgerät für sich alleine. Man sitzt etwa 10 cm über dem Boden und hat dadurch bessere Aerodynamik und höhere Stabilität in den Kurven. Je nach Trainingsstand und Behinderungsgrad sind hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten über einen längeren Zeitraum möglich.
Im Handbikesport gibt es Einteilungen in Klassen, um den verschiedenen Graden an Behinderung Rechnung zu tragen.